Anmeldung

Benutzername:

Passwort:

Passwort vergessen?
Noch nicht registriert?

Schamlippenkorrektur

Veränderungen an den Labia minores (kleinen Schamlippen) bedeuten für die betroffenen Patientinnen häufig physische sowie psychische Beschwerden. In eng anliegender Kleidung können die kleinen Schamlippen mechanisch geschädigt oder gereizt werden. Auch kann es zu Problemen bei Sportarten wie z.B. Fahrradfahren, Reiten oder joggen sowie beim Intimkontaktkommen. Nicht zuletzt schämen sich betroffene Patientinnen häufig sich ohne Kleidung zu zeigen.

Da die kleinen Schamlippen eine physiologische Funktion haben, sollte die Korrektur durch einen erfahrenen Operateur durchgeführt werden, der das richtige Maß zwischen Ästhetik und Funktion findet.

Die Funktion beläuft sich auf den Schutz des äußeren Scheideneingangs vor Fremdkörpern, Austrocknung und dem Eindringen infektiöser Materialien. Diese Schutzfunktion sollte nach der Operation noch gegeben sein.

Operatives Verfahren

Zunächst wird mit der Patientin der Eingriff ausführlich besprochen und geplant. Dabei werden Erwartungen und Machbarkeit fein aufeinander abgestimmt. Die Operation wird normalerweise in Dämmerschlafnarkose auf Wunsch auch in Lokalanästhesie durchgeführt. Die Schamlippen werden an den vorher markieren Schnitträndern abgesetzt und eine penible Blutstillung durch elektrische Verödung durchgeführt. Die Schleimhaut wird mit schnell resorbierbarem Nahtmaterial, welches nicht gezogen werden muss, verschlossen.

Postoperativer Ablauf

Nach der Operation verbleiben die Patientinnen für eine Weile in der Klinik. Direkt postoperativ kann es noch zu leichteren Blutungen kommen, die in der Regel nicht lang anhalten. Trotzdem empfehlen wir in der direkten postoperativen Zeit Slipeinlagen zu tragen. Da Verbände nur schlecht halten sollte die Narbe taglich mit z.b. Betaisodona-Salbe gepflegt werden.

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen

Die Schamlippenverkleinerung ist ein risikoarmer Eingriff. In seltenen Fällen kann es wie bei jeder Operation jedoch zu Komplikationen kommen. Diese sind die chirurgischen Grundrisiken wie Blutung, Infektion, Nerv- und Gefäßverletzungen. Auch bei normaler Wundheilung können die Narben zunächst verhärtet und deutlich gerötet sein. Auch kann es zu Wundheilungsstörungen kommen, die in der Regel an den Schleimhäuten schnell abheilen. Kleine Asymmetrien lassen sich nicht völlig ausschließen. Narben können auch schrumpfen, dadurch spannen und zu Beschwerden führen. Mit konservativen Behandlungsmaßnahmen (z.B. Salben, Druckmassage) kann versucht werden solche Narben zu verbessern; gelegentlich kommen auch operative Maßnahmen in Betracht. Ein Behandlungserfolg kann aber nicht zugesichert werden.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.
Hier können Sie Informationen zu diesem Thema anfordern.