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Lidkorrektur - Blepharoplastik

BlepharoplastikWelche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Trotz aller Sorgfalt kann die Hornhaut während des Eingriffs verletzt werden. Eine augenärztliche Behandlung ist dann erforderlich. Extrem seiten wird das Sehvermögen durch Verletzungen, Blutungen in das Auge, Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie durch den Verschluß von zentralen Augen- und Sehnervengefäßen infolge von Injektionen dauerhaft geschädigt.

Durch eine Nachblutung kann sich die postoperative Schwellung vergrößern und länger andauern. Eine stärkere Nachblutung kann es notwendig machen, die Wunde wieder zu öffnen.

Die Narben sind meist unauffällig. Gelegentlich können sie - vor allem seitlich - sichtbar sein. Asymmetrien lassen sich nicht völlig ausschließen. Störende Narbenbildungen (Keloide) oder Narbenschrumpfungen sind selten. Sie können einen erneuten Eingriff erfordern.

Bei einer gleichzeitigen Brauenkorrektur können zusätzliche auffällige Narben auftreten. Sie sind gelegentlich eingezogen oder im Bereich der Schläfe verbreitert.
Bei diesem Eingriff kann es auch zu einer vorübergehenden, selten zu einer bleibenden Gefühlsstörung im Bereich der Stirn kommen. Falls Form und Stellung der Brauen unterschiedlich sind, kann dies durch eine Nachkorrektur ausgeglichen werden.

Gelegentlich schließen die Lider längere Zeit nicht mehr vollständig. Abhängig von der Operationstechnik kann auch die Lidöffnung vorübergehend gestört sein. Entsteht durch mangelnde Produktion von Tränenflüssigkeit ein Trockenheitsgefühl, müssen regelmäßig Augentropfen eingeträufelt werden.

Selten sinkt die Unterlidkante ab, so daß das Augenweiß vermehrt erkennbar ist. Im ungünstigsten Fall liegt das Unterlid nicht mehr dem Augapfel an (Triefauge). Dies hat eine schmerzhafte Entzündung der Bindehaut zur Folge. Eine Korrekturoperation wird dann erforderlich.

Allgemeine Operationsrisiken, wie die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) und ihre Verschleppung mit Verschluß eines Blutgefäßes (Embolie), sind bei diesem Eingriff sehr selten.

Auch begleitende Maßnahmen (z.B. Infusionen) sind nicht frei von Risiken. Bitte fragen Sie, wenn Sie weitere Informationen wünschen.

 

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