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Verlags-Sonderveröffentlichung Fehlinformationen, falsche Vorstellungen - Bruststraffung -

(pbh) In kaum einem Bereich der Medizin gibt es so viele Fehlinformationen, falsche Vorstellungen und übertriebene Erwartungen, wie in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. "Die Form der weiblichen Brust trägt ganz wesentlich zum Selbstbewußtsein und psychischen Wohlbefinden vieler Frauen bei und dementsprechend kann ein 'Formfehler' eine erhebliche Belastung darstellen", sagt Dr. med. Claudius Ulmann (Foto), Chefarzt der Kosmas-Klinik in Bad Neuenahr, der die Operations- und Behandlungstechniken bei Bruststraffungen erläuterte.

Die Bruststraffung (Brusthebung) ist eine der unkompliziertesten brustformenden Operationen - geeignet in den Fällen, in denen das Volumen der Brust ausreichend ist und nur die Form beispielsweise nach einer Schwangerschaft, durch Gewichtsabnahme oder eine Bindegewebsschwäche gelitten hat. Hier helfen nicht Cremes, Massagen, Hormone oder Gymnastik, sondern nur ein von erfahrener Hand durchgeführter, operativer Eingriff.

Bei diesem wird der Hautüberschuß an der Unterseite der Brust weggeschnitten, die Brustwarze an die richtige Position nach oben versetzt und die Wunden mit feinen kosmetischen Nähten geschlossen. Die dabei entstehenden Narben verlaufen rings um die Brustwarze, senkrecht nach unten in die Brustumschlagsfalte und dann nach beiden Seiten an dieser entlang. Gewöhnlich wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt. Dauer: zwei Stunden. In geeigneten Fällen kann auch in örtlicher Betäubung in Verbindung mit einem Dämmerschlaf operiert werden. Der stationäre Aufenthalt liegt zwischen einem und drei Tagen, nach zwei Wochen werden die Fäden wieder gezogen.

Natürlich gibt es auch bei einer Bruststraffung wie bei jedem anderen chirurgischen Vorgehen die Möglichkeit von Komplikationen wie Infektionen oder Wundheilungsstörung.

Da bei diesem Verfahren nicht in die Körpertiefe eingegriffen wird, sind die Risiken bei diesen seltenen Komplikationen gut behandelbar. Bei einer entsprechenden Veranlagung der Patienten können die Narben gelegentlich derb, wulstartig und daher auffällig werden. Eine eventuell erforderliche Narbenkorrektur kann das Ergebnis meist verbessern. Manchmal können die Gefühlsfähigkeit der Brustwarzen und in seltenen Fällen die Stillfähigkeit der Brustwarzen beeinträchtigt werden.

Das Ergebnis einer Bruststraffung hält gewöhnlich für sieben bis zehn Jahre an. Entsprechend dem normalen Alterungsprozeß kann mit einer mehr oder weniger ausgeprägten erneuten Erschlaffung gerechnet werden. Ein erneuter Eingriff ist jedoch zu jeder Zeit ohne zusätzliche Narben möglich.

Vor dem Entschluß für diesen Eingriff sollte das Gespräch mit dem Arzt stehen, um sich von der Fähigkeit und Erfahrung des Chirurgen zu überzeugen. Hilfreich ist auch immer ein Gespräch mit anderen Frauen, die diesen Eingriff bereits hinter sich haben.