Anmeldung

Benutzername:

Passwort:

Passwort vergessen?
Noch nicht registriert?

Botox-Behandlung

Botox-Xeomin-BehandlungEine der häufigsten und gefragtesten Behandlungsmethoden zur Beseitigung störender Gesichtsfalten ist die Anwendung von Botulinumtoxin A, das sich im allgemeinen Sprachgebrauch als „Botox“ durchgesetzt hat.
In der Regenbogenpresse wird von „Botox-Party’s“ und „gebotoxten“ Prominenten berichtet, aber eine fundierte und aussagekräftige Information findet man selten; somit kursieren viele falsche Meinungen und Fehlinformationen, die zu falschen Vorstellungen und undifferenzierten Ängsten beim Laienpublikum führen.

Die Substanz:

Chemisch handelt es sich um Botulinumtoxin A. Dies ist ein sog. Nervengift, das von Bakterien (Clostridium Botulinum) gebildet wird.
Als zugelassenes Medikament ist sie als Botox® und Vistabel® der Fa. Allergan, als Xeomin® und Bocouture® der Fa. Merz, als Azzalure® der Fa. Galderma und als Dysport® der Fa. Ipsen auf dem Markt.

Wirkungsweise:

und die Übertragung des Nervenimpulses auf die Muskulatur verhindert. Das bedeutet, dass ein Muskel nicht mehr reagieren kann, wenn der „Befehl“ durch den Nerven nicht mehr ankommt: er ist also gelähmt.
Durch diese Lähmung können die Falten nicht mehr gebildet werden und die bestehenden Falten entspannen und glätten sich nach und nach.
Die Ausbildung neuer Falten kann damit verhindert werden.
Als zusätzlichen Vorteil nehmen viele Patienten wahr, dass die Kopfschmerzen oder Migräneanfälle, unter denen sie leiden, während der Wirkungsdauer des Botulinumtoxins  verschwunden sind.

Die Wirkung beginnt erst drei bis vier Tage nach der Behandlung und hält etwa 4 bis 6 Monate an. Danach kann sie ohne weiters und unbegrenzt oft wiederholt werden. Zahlreiche Patientinnen und Patienten kommen seit vielen Jahren regelmäßig zur Botox-Behandlung, weil sie die Vorteile zu schätzen wissen, die Kosten  und den Behandlungsablauf kennen und akzeptieren.

Einsatzgebiete:

  1. Zornesfalten: ein oder zwei senkrecht verlaufende Falten zwischen den Augenbrauen, die einen Menschen „böse“ aussehen lassen, auch wenn es dies nicht ist. Hierfür wird das Medikament am häufigsten verwendet.
  2. Quere Stirnfalten (Dackel- oder Denkerfalten): diese entstehen beim Anheben der Augenbrauen und können schon „eingegraben“ sein, also auch im Ruhezustand zu sehen sein oder aber nur bei aktiver Bewegung zu sehen sein.
  3. Krähenfüße: kleine Fältchen seitlich der Augen (nicht am Unterlid), die teilweise bis in die Wangenregion hineinreichen können.
  4. Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis) vor allem im Bereich der Achselhöhlen, aber auch an der Stirn und in den Handflächen.

Die Behandlung:

Eine Sitzung erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten. Mit feinsten und sehr kurzen Kanülen wird in mehreren Einstichen  nur sehr oberflächlich in die zu behandelnde Hautpartie eingestochen. Dafür erfordert es in der Regel keinerlei Betäubung. Bei sehr empfindlichen Menschen kann allerdings eine zuvor aufgetragene Betäubungssalbe hilfreich sein.
Unmittelbar nach der Behandlung ist man voll arbeits- und gesellschaftsfähig. In Einzelfällen können kleine Blutergüsse auftreten, die man aber mit einem entsprechenden Makeup problemlos abdecken kann.

Risiken:

Auch wenn es sich bei dem verwendeten Stoff um ein „Gift“ handelt, sind die Risiken im Verhältnis zu anderen Spritz-Materialien minimal. Eine „Vergiftung“ ist bei den gebräuchlichen Dosen völlig unmöglich. Botox wird zum Beispiel in der Kinder-Orthopädie seit Jahrzehnten in ungleich größeren Dosierungen erfolgreich angewandt.

In der KOSMAS-Klinik wurde die Botox-Behandlung seit 12 Jahren bei weit über 1000 Patientinnen und Patienten erfolgreich durchgeführt. Die „schlimmste“ Komplikation bestand in einem leichten Absinken der Augenbrauen für den Zeitraum von etwa 6 Wochen, was die betroffenen Patienten als störend empfinden konnten.
in ganz wenigen Fällen gibt es auch sog. Therapie-Versager, die auf das jeweilige Produkt nicht ansprechen, und bei denen eventuell ein anderes helfen könnte.

Die häufig geäußerten Befürchtungen, die Mimik sei der nach der Behandlung starr und unnatürlich, sind nicht berechtigt. Viele Politiker, Schauspieler, Sportler und andere Persönlichkeiten, die man häufig in den öffentlichen Medien sieht, sind mit Botulinumtoxin A behandelt, ohne dass dies unangenehm auffallen würde oder von Laien bemerkt würde.

Aussichten und Erfolge:

Die Botox-Behandlung zählt mittlerweile weltweit zu den am häufigsten durchgeführten Maßnahmen in der Ästhetischen Medizin. Das Verhältnis zwischen Erfolg, Kosten und Risiken ist als durchaus „gesund“ zu bezeichnen. Die Phase, in der die behandelten Muskeln „aus dem Verkehr“ gezogen sind ist individuell unterschiedlich lang, etwa zwischen 4 und 6 Monaten. Es ist auch nicht so, dass die Wirkung von einem auf den anderen Tag plötzlich verschwindet, sondern sie ebbt allmählich ab und wird auch unterschiedlich wahrgenommen.
Inwieweit sich die störenden Falten tatsächlich mildern oder verschwinden, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt von der Tiefe der Falten, der Dicke der Haut und der Aktivität und Stärke der Muskulatur ab.
Manchmal kann es sinnvoll sein, als zusätzlich verbessernde Maßnahme noch eine Auffüllung der noch bestehenden „Rest“-Falten etwa mit Hyaluronsäure durchzuführen.

Kosten:

Die Kosten für eine Botox-Behandlung hängen von mehreren Faktoren ab: Von der Qualifiktation und Erfahrung des Arztes, der Menge des verwendeten Mittels und der Zahl der betroffenen Regionen. Den Hauptanteil an den Kosten macht das Medikament selbst aus, das in der Herstellung relativ teuer ist, das andere sind die Materialien, die sonst noch verwendet werden, wie Spritzen, Kanülen, Tupfer, Räumlichkeiten, Assistenz etc., und schließlich Zeitaufwand und „Kunst“ des Behandlers.

In der KOSMAS-Klinik kostet zur Zeit die Standard-Behandlung der Gesamten Stirn-Region 440 €. Wenn beispielsweise die Behandlung der Krähenfüße hinzukommt, sind es Gesamtkosten von 520 €. Die Behandlung einer Einzelregion wie der Krähenfüße oder der Zornesfalten alleine kostet 350 €.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.
Hier können Sie Informationen zu diesem Thema anfordern.