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Brustvergrößerung

Eine zu kleine Brust lässt sich nicht mit Cremes, Massagen, Hormonen, Gymnastik oder gar durch Apparate sondern nur operativ dauerhaft vergrößern.

Alle Versuche, dies mit eigenem Gewebe zu tun, führten entweder wie bei der freien Fettverpflanzung zu sog. Ölzysten oder zu auffälligen Narben, wie bei der örtlichen Fettverschiebeplastik. Auch die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat sich auf längere Sicht nicht bewährt, weil das meiste eingespritzte Fettgewebe vom Körper wieder abgebaut wird und zusätzliche Probleme mit Verkalkungen auftreten können; dieses Verfahren wird mittlerweile als Kunstfehler angesehen.

So bleibt bis heute die Einpflanzung eines Kunststoffkissens (Implantat) der optisch und gefühlsmäßig beste und wirkungsvollste Weg.

Bei der Brustvergrößerung wird vor oder hinter dem Brustmuskel eine Tasche gebildet, in die das Implantat eingelegt wird (siehe Abbildung). Falls körpereigenes Gewebe (evtl. in Kombination mit einem Implantat) verwendet werden soll, klären wir Sie darüber gesondert auf.

Brustvergrößerung

Brust vor (a) dem Eingriff und nach Einpflanzung eines Implantates hinter (b) bzw. vor (c) dem Brustmuskel

Wird eine kleine hängende Brust vergrößert, kann es erforderlich sein, zusätzlich überschüssige Haut zu entfernen und die Brustwarzen höher zu setzen (Bruststraffung). Dadurch entstehen zusätzliche Narben, die sich jedoch durch einen BH oder Badebekleidung verdecken lassen.

Brusrvergrößerung - Operationsverfahren

BrustvergrößerungenVon einem ca. 4 cm langen Schnitt in der unteren Brustfalte oder am Rand des Brustwarzenhofs wird über oder unter dem Brustmuskel (je nach anatomischem Befund) eine Tasche gebildet, deren Ausdehnung vor der Operation genau angezeichnet wird, um eine absolute Symmetrie zu erreichen.

Darin wird schließlich das passende Implantat eingesetzt, das Ihrem Größenwunsch entspricht. Meist wird in die Wundhöhle ein dünner Kunststoffschlauch eingelegt und durch die Haut nach außen geleitet, um eventuell anfallendes Wundwasser oder Blutreste abzuleiten. Diese Drainagen werden nach 2 Tagen entfernt, dann kann auch die Entlassung erfolgen. Der eigentliche Eingriff dauert in der Regel zwischen einer und anderthalb Stunden und erfolgt in Vollnarkose, die eine erfahrene Fachärztin für Anästhesie durchführt.

 

 

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